Noch Fragen?

Kabarett. Können sie davon leben?
Nein! Schicken sie mir Geld. Bitte!
Wie können Sie sich diesen Text nur merken?
Gar nicht. Keine einzige Zeile kann ich mir merken. Ich improvisiere jeden Abend neu. Überprüfen Sie es!
Wie lange machen Sie das schon?
Seit dem 17. Oktober 1997 um 19.34 Uhr. Allerdings bin ich mir da nicht mehr ganz sicher.
Wird das nicht langweilig, jeden Abend dasselbe zu spielen?
Ja. Es ist schrecklich langweilig. Wirklich. Ich würd viel lieber anderen Kabarettisten bei der Arbeit zuschauen. Dem Volker Pispers zum Beispiel oder dem Schramm, oder Weber und Tretter oder der Martina Schwarzmann.
Wollen sie was bewirken?
Ja.
Äh, ja und was?
Eine Veränderung der politischen Weltordnung. Ja. Denn eine Umwälzung Deutschlands alleine - also im nationalen Sinne - ist meines Erachtens nicht ausreichend. Geostrategische Erwägungen sollten keine Rolle mehr spielen, Frieden wär gut, Chancengerechtigkeit noch besser und mit der Ressourcenvernichtung könnten wir doch auch mal aufhören. Vielleicht ja sogar die Weiblein ein bisschen gleicher berechtigen. Des weiteren fordere ich sämtliche Diktatoren der Welt dazu auf, statt Uran lieber Ihre eigenen Leute anzureichern und in Ihrem jeweiligen Wirkungsbereich Nichtraucherzonen einzurichten. Herrn Wulff bitte ich mich anzurufen, um über das Wort Freiheit zu plaudern. Wobei dei Definition von Freiheit ausschließich MIR obliegt. Sie kann per Mail angefordert werden. Zum Schluss möchte ich noch allen Menschen zurufen, im Kabarett endlich davon auszugehen, dass SIE gemeint sind!
Ich habe es überprüft: Sie erzählen doch fast jeden Abend dasselbe oder das Gleiche. Warum haben Sie gelogen?
Überprüfen Sie es noch einmal!
Ist Ihr Programm autobiographisch?
Ja. Aber manchmal lüge ich auch.
Warum macht unsere Regierung eigentlich ständig eine Gesundheitsreform?
Das frage ich mich auch! Warum würde jemand die Gesundheit reformieren wollen? Wer zur Hölle war mit dem Konzept „Gesundheit” unzufrieden!?